Holz-Schneidebrett in die Spülmaschine?

Anders als Kunststoffbretter sind Schneidebretter aus Holz meist nicht spülmaschinenfest - heiße Temperaturen und Spülmaschinenreiniger setzen dem Holz zu und können es rissig werden lassen. Um Keime zuverlässig abzutöten, empfehlen Experten, Schneidebretter möglichst heiß zu reinigen und für Bretter, die in die Spülmaschine dürfen, ein Spülprogramm mit mindestens 60 Grad zu wählen. Wichtig: Bretter immer gut trocknen lassen, denn die meisten Keime sind nicht trocknungsresistent. (Quelle: NDR Markt 2019)

Neben diesen generellen Experten Empfehlungen wollten wir es genau wissen. Wir haben unseren TEAKER, das Teakholz Schneidebrett von Hall of Wood 100 mal in der Spülmaschine bei 60 Grad gespült. Das entspricht ungefähr 200 Spülstunden. Für den Umweltschutz haben wir den TEAKER natürlich nicht alleine gespült, sondern im Alltag zusammen mit dem restlichen Familiengeschirr.

Die Ergebnisse haben uns positiv überrascht. Das Holz ist stramm, fühlt sich wie am ersten Tag angenehm weich an und zeigt weder Risse noch Flecken. Vielleicht liegt es daran, dass das Holz kleine Schnitte ausgleicht, weil es quellen kann. 

Wichtig erscheint uns, dass das Schneidebrett aus einem Stück geschnitten sein muß. Die meisten Schneidebretter sind nur geleimt, die gehen in der Spülmaschine ziemlich schnell auseinander und sollten nur per Hand gereinigt werden. Zu erkennen sind geleimte Schneidebretter z.B. an den "Linien" oder "Quadraten", die die Maserung des Holzes unterbrechen.

Vermutlich sind auch die Eigenschaften des Teakholz hilfreich. Es wächst nur sehr langsam und hat damit eine hohe Dichte. Die sorgt dafür, dass Flüssigkeiten (oder auch Gerüche) nur minimal in das Holz eindringen können. Daher ist die Struktur des Schneidebretts offensichtlich auch in der herausfordernden Spülmaschinen-Umgebung gut geschützt.

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